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Der Rückspiegel vom 25.5. -29.5.

Die neuesten Nachrichten der Woche immer im Rückspiegel.

25.5. man kann es kaum glauben: am 12.5. wurde plötzlich fúr alle ausländischen Touristen ein Quarantäne-Zwang von 2 Wochen verfügt. Also fúr den ausländischen Urlauber war nur das Hotel oder das Haus die einzig erlaubte Aufenthaltsmöglichkeit. Kein Strand, keine Bar, kein Restaurant. Das hat logischerweise massive Stornierungen nach sich gezogen. Die Situation in ganz Spanien war ein einziger Fächer von Ratlosigkeit bis zur Verzweiflung über diese völlig disproportionale Entscheidung. Endlich wird allen klar, dass man den Tourismus braucht. Aber der erfordert Sicherheit seitens der Regierung. Es gab ausgezeichnete konstruktive Kritik aus den Reihen der Betroffenen, Tausende, die vom vorwiegend internationalen Tourismus leben. Und offenbar hat sich daraufhin der Regierungspräsident Sanchez über die ministeriellen Entscheidungen hinweggesetzt. Jetzt, 13 Tage nach der Quarantäne-Verfügung wurde diese zum 1.6. wieder aufgehoben. Das Chaos ist total. Es hat sich in dieser Zeit nichts geändert. Es gibt keine Impfung, keine negativen Veränderungen. Wir sind auf dem Weg zur „neuen Normalität“. Eine völlige Sinnlosigkeit hat die kritische wirtschaftliche Situation aber leider nur noch verschärft.

Was glaubt man? Man wurde sich in Regierungskreisen offenbar darúber klar, dass man mit dem Sektor Tourismus -speziell in Spanien -nicht spielen kann. Die Sicherheitsmassmahmen sind inzwischen so weit festgelegt, und die Bevölkerung so sensibilisiert, dass man einen weiteren Schritt in Richtung Start in eine Sommersaison ohne Angst wagen kann. Es scheint sich etwas zu bewegen, man rechnet damit, dass ab Mitte Juli die Fluggesellschaften ihre internationalen Routen wieder aufnehmen. Vielleicht weniger, aber man findet Lösungen. Die Tourismusbörse regierte euphorisch. Die Zahlen schnellten augenblicklich auf 25% hoch. Der Sekt wurde kaltgestellt.

26.5. Formentera kommt ab nächstem Montag, 1.6. in die Phase 3 der Notstandsverordnungen. Damit werden die Erleichterungen und bisherigen Einschränkungen deutlich verbessert. Endlich dürfen die chiringuitos, die nicht wegzudenkenden Strandkioske, wieder aufmachen. Zwar alles mit den vorgeschriebenen Sicherheits- und Distanz-Massnahmen, aber man bereitet sich nun endgültig auf eine kürzere, aber trotzdem intensive Saison vor. Auch die Restaurantes in der vordersten Linie am Meer bereiten frenetisch ihre Wiedereröffnung vor.

Ein unvorstellbarer, nie dagewesener Anblick: Piratabus, 26.5.2020 geschlossen.

27.5.Eigentlich war Formentera allen anderen Baleareninseln eine Fase voraus. Jetzt mit den neuen Verordnungen, der Aufhebung der Quarantäne und den zurückgegangenen Zahlen von Neuinfizierungen, haben auch Ibiza, Mallorca und Menorca bei der Zentralregierung darum gebeten, dass sie eine Woche überspringen, und damit auch am 1.6. in Fase 3, zusammen mit Formentera kommen dürfen. Das würde die Organisation der Wiederaufnahme der Flüge und die gestaffelten Sicherheitsmaßnahmen erheblich erleichtern. Man könnte mit den gleichen Rechten und Pflichten reisen, es gäbe keine Einschränkungen beim Besuch der anderen Inseln. Dadurch würde der Familientourismus im Inland, und somit die Wirtschaft erheblich angekurbelt werden. Die Makro-Diskotheken in Ibiza bleiben allerdings bis zur Aufhebung der Notstandsverordnungen geschlossen. Bisher ist es noch untersagt, ohne triftigen Grund nach Ibiza zu fahren. Man braucht Bescheinigungen von Ärzten und Behörden, muss ein Gesundheitsformular ausfüllen, wenn ein Besuch auf der Nachbarinsel Pflicht wird. Im Falle, dass die Balearen insgesamt in die gleiche Fase kämen, würden sich diese Sicherheitsmaßnahmen erübrigen. Noch ist nichts entschieden, und die Guardia Civil bleibt sehr streng.

29.5.Das Gesundheitsministerium in Madrid hat Ibiza nicht in die Stufe 3, wie Formentera, einbezogen. Das wurde heute Morgen offiziell bekanntgegeben. Sie müssen noch eine Woche die Vorschriften der Fase 2 einhalten. Es wurden wieder einige neue, obwohl leichte, Corona-Fälle registriert. Damit verzögert sich die Zeit, um die Saison gemeinsam touristisch zu koordinieren.

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Barbara

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