Liebe BaBu- Leser, Ihr werdet gemerkt haben, dass es an diesen letzten Wochenenden keinen Rückspiegel gab. Ich würde Euch so gern Neues und Aktuelles aus dem Rathaus bringen, aber abgesehen davon , dass wir noch bis zum 6.1. in Festtags- Stimmung sind und das Rathaus so gut wie geschlossen ist, gibt es ausser Covid nichts, worüber man schreiben könnte. Covid hat uns fest im Griff, auch auf Formentera. Aufgrund von galoppierenden Zahlen sind wir wieder in Nivel 3 gekommen, was viel strengere Maßnahmen vorschreibt. Aber wem erzähle ich das? Ihr seid noch viel schlimmer dran, meine englischen Leser in London sind in der vollen Isolation und wenn wir von Deutschland und Frankreich sprechen, ist es nicht viel besser. Auch dort haben die Medien kaum ein anderes Thema als Covid und Brexit. Dieses letzte Aufflammen der dritten Welle müssen wir alle im Kollektiv überstehen.
Die Dörfer hier scheinen im Winterschlaf zu sein. Die Weihnachtsdekoration an den Bäumen hat Stil. Ansonsten ist alles ziemlich spärlich.
In dem Formular über Verbesserungsvorschläge war auch die Bitte um mehr Aktuelles. Ich verspreche Euch, und bin selbst sehr interessiert daran, sobald sich die Situation etwas normalisiert hat, und auch das Rathaus normal arbeiten kann, wird auch dieser Punkt wieder mehr Gewicht bekommen.
Währenddessen nehme ich Euch auf meine fotografisch-digitalen Spaziergänge mit und erzähle Euch etwas über die Geschichte und Geschichten Formenteras. Viele von Euch werden sie schon kennen, aber mit Fotos und gut erzählt, wirkt wie neu. ( smily bitte!)
Ausser den vielen Zuschriften auf der Kommentar-Seite des Blogs sind auch aus Facebook- und anderen Kanälen Weihnachts- und Neujahrsgrüsse eingegangen. Einer hat mein spezielles Interesse geweckt und den möchte ich Euch nicht vorenthalten:
Ángelo S. hat mir aufgrund des Beitrages im Weihnachtsbrief über die jungen Amerikaner, die sich vor dem Vietnamkrieg hier auf Formentera versteckten, diese beiden Fotos geschickt.
Es handelt sich um einen Koffer, den er hier in einer der Mülltonnen gefunden hat. Das Spannende ist, dass dieser eine extrem lange Reise gemacht haben muss, denn der Absender ist eine Person aus New York. Und es war bereits auf der unübersehbaren Adresse angegeben, dass die Route über Valencia gehen sollte, wo dieser Alleinreisende in einer Sammelstelle abgeholt werden sollte. Und der Empfänger ist ein José Gonzalez, Formentera, in der Bar Descanso. Das, was heute das Nobelrestaurant im Sommer für die Italiener ist, nannte sich später Sa Deportiva und wechselte mehrmals den Besitzer. Ángelo hatte schon alles versucht, um das Geheimnis dieses mysteriösen Koffers zu lüften. Und es ist klar, dass es irgendetwas mit dieser Zeit zu tun haben muss. Das Design des Koffer-Modelles von damals und die Form der Reise. Heute wäre es undenkbar, dass ein Reisegepäck allein auf den Weg geschickt werden könnte. Ich finde das eine unglaublich spannende Geschichte und werde alles versuchen, etwas über diesen „Señor González“ herauszubekommen. Selbstverständlich hat mir Ángelo S. nicht nur die Erlaubnis gegeben, sondern mich sogar darum gebeten, ob ich da vielleicht irgendwie weiterhelfen könnte. Denn logisch ist es, dass man über diesen Zeitzeugen etwas mehr erfahren möchte. So habe ich mir den blog vorgestellt. Dass wir gemeinsam irgendwelche Stories und Erlebnisse miteinander teilen und wie hier sogar versuchen Licht in die Vergangenheit Formenteras zu bringen. Danke Ángelo für diesen interessanten Kommentar!
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