Seit einiger Zeit bin ich auf dem Kurkuma-Trip. Eigentlich habe ich immer nur das Pulver, um den Reis zu färben. Aber plötzlich wachte mein Unterbewusstsein auf..Warum möchte ich jetzt plötzlich immer das Kurkuma in Stücken? Das kann mit dieser Pflanze zusammenhängen, die ich gar nicht besonders beachtet hatte. Im Frühjahr hatte ich mal ein paar Kurkuma – Stückchen in einen Blumentopf unter die Erde gelegt. Und plötzlich war sie da… diese attraktive Pflanze mit den gleißend-gelb-grünen Blättern.
Seinen Ursprung hat Kurkuma in Süd-Indien. Seit mehr als 3000 Jahren hat es für die orientalische Welt auch eine spirituelle Bedeutung. In der Antike wurde es als Weihrauch zur Anbetung und Verehrung des Sonnengottes verbrannt. Es ist als “ heiliges Pulver“ oder “ Die Mutter der Gewürze“ bekannt. Man sagt, Marco Polo hätte es von seinen Entdeckungsreisen mitgebracht . Er dachte, es sei dem Safran ähnlich. Es ist aber auch kein Curry, stellt allerdings einen Teil davon dar, denn ein Curry besteht aus verschiedenen Gewürzen. Und man findet dieses herrliche Gewürz mit seinem leicht holzigen Geschmack in jedem Rezept der Indischen Küche. Aber was ist diese Wurzel wirklich? Man nennt sie das Sonnen-Gold. In der indischen Hochzeitszeremonie wird das Brautpaar mit einer Paste aus Kurkuma eingerieben. Es soll das Paar purifizieren ( ein Hinweis auf seine hoch antiseptische Wirkung) .Gleichzeitig sollte der Glanz, der auf der Haut entsteht, böse Geister aus ihrer Ehe fernhalten.
Die wunderschöne, orangegelbe Farbe wurde die Grundfarbe für die buddhistischen Mönche in ihrer Tuniken. Im Altertum war es normal, dass die Kleidung der verstorbenen Mönche wiederverwendet wurde. Die Schals und andere Bekleidung wurden in Kurkuma-Wasser gekocht. Schon damals wusste man von der hoch desinfizierenden Wirkung der Wurzel. Aber gleichzeitig wurde auch die strahlend orange Farbe erneuert. So ist bis heute die Kleider-Farbe der Mönche in Indien und den orientalischen Ländern das strahlende Gold-Gelb.
Aber auch in der Heilkunde hatte man schon Erfahrung mit dem antiseptischen Mittel. Die sogenannte “ goldenen Milch“ war ein ideales Mittel, um Wunden zu waschen und damit zu desinfizieren. Diese ganzen Nachweise machen neugierig. Was ist diese Wurzel wirklich und ist sie auf unsere heutige Zeit noch anwendbar?
Es sind wirklich viele sehr interessante Heilstoffe in dem sogenannten Kurkumin. Deshalb wird es in der altenativen Medizin erfolgreich angewendet:
Die Wurzel hat eine außerordentliche Färbe-kraft In Verbindung mit schwarzem Pfeffer absorbiert der Körper 2000% (!!) besser die Inhaltsstoffe- dann entfalten sie ihre ganze Wirkung und Heilkraft.
In Kochrezepten schneidet man die Wurzel in kleine Würfel und brät sie in Olivenöl oder Kokosfett (bio ) mit etwas Pfeffer an. Dann wird der Reis dazu gegeben und alles zusammen gekocht. Der Geschmack ist exotisch und die Farbe appetitlich. Das indische Curry- Hähnchen oder der Fisch à la India sind köstlich mit diesem Kurkuma -Reis und dem Curry, der ja ebenfalls dieses unverzichtbare Gewürz enthält.
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