In ganz Europa fragt man sich: “ wo ist der spanische Ex-König emeritiert, Juan Carlos I und Vater vom amtierenden Chef der Nation, Felipe VI.?
Eine Krise, aufgrund von Schmiergeldern, die der damals amtierende König offenbar von Saudi -Arabien angenommen hatte, brachte alles ins Wanken. Ein Hochgeschwindigkeits- Zug,/ Mekka- Medina- der von spanischen Firmen in Saudi- Arabien gebaut wurde, war der Anlass. Der König hatte die Gelder in Millionenhöhe in Steuerparadiesen u.a. in der Schweiz deponiert und offenbar seinen Sohn, den amtierenden König zum Erben dieses dubiosen Vermögens ernannt. Das wurde aus Bankkreisen der Schweiz bekannt und wird im Moment dort geprüft. Felipe VI, hat dieses „Erbe“ sofort abgelehnt, aber die Krise ist da. Der Regierungspräsident Pedro Sanchez hat den amtierenden König unverholen aufgefordert, dass dieser als Staatschef die Sache mit seinem Vater zu regeln hätte. Und man regelte es unter sich. Der Vater schrieb an seinen Sohn, dass er ihn in seinen Amtsgeschäften nicht mehr behelligen wolle und dass er das Land verlassen werde. Aber als der Brief am Montag, dem 3.8. offiziell veröffentlicht wurde, war Juan Carlos I. schon mit unbekanntem Ziel verschwunden. Jetzt spaltet sich die regierende Koalitionspartei in ihrer Auffassung des „Verlassens“. Die PSOE mit Sanchez ist begeistert über diese Regelung und meint, das Königshaus sei eine Institution und das hier sei ein einzelner Fall, der durch die Staatsanwaltschaft geklärt werde. . Währenddessen die Koalitionspartei von Podemos, mit Pablo Iglesias sagt, dass es eine Flucht vor einem Delikt sei und Carlos I. hätte sich genau wie jeder andere Bürger wegen Korruption zu verantworten und hier im Land zu bleiben. Jetzt ist die große Frage: Wohin ist der Ex-König „geflohen“/ „hat er das Land verlassen“? Einige tippen auf Portugal, andere auf die Dominikanische Republik, wo er einen Intim- Freund mit Luxus-Villen hat, die streng vor der Umwelt abgesichert sind. Man wird es erfahren… Und der Ex- König hat in diesem Brief betont, dass die gerichtlichen Untersuchungen nichts mit seinem Weggehen zu tun hätten, er würde sich jeder Befragung stellen. Nun sind es schon zwei aus dem Hause Bourbon, die sich wegen Geldwäscherei und angenommener Schmiergelder zu verantworten haben. Zuerst war es der Schwiegersohn König Juan Carlo´s, Iñaki Urdangarin, Er wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, die er zur Zeit absitzt, beziehungsweise im Moment im Zuge seiner Strafe in einem Altenheim Sozialarbeit verrichtet.
Die politischen Kabaretts und die sozialen Medien haben Hochkonjunktur. Ein Witz macht die Runde: “ Ach nee.. der Ex-König ist in eine Republik abgehauen??“ (die vermutete Dominikanische Republik). Man sollte den Humor nicht verlieren. Die Bürgermeisterin von Barcelona verlangt ein Referendum über die Monarchie. Das Roulette rotiert “ Machen Sie das Spiel!“